KRONACH leuchtet®


27.04. - 06.05.18


10 Nächte wohlfühlen – entdecken – staunen ab 19:30 Uhr

„Tanzende Lichter und Schatten“

Der Lichtpunkt im Hexenturm

Der Künstler Axel Luther präsentiert, ihr seine Installation „Tanzende Lichter und Schatten“

Mythen in Alufolie und Stahldraht.

Weitere Infos und Bilder auf seiner Homepage lutherart.de

 

Textauszug über seine Werke:

Mythos Grösse:
Ausschnitt ca. 2×3 m
Jahr: 1993Alufolie, Drahtwo: Atelier
verkäuflich
Foto Jürgen Mahler

Alufolie und Stanniol, das ich früher verwendete, sind Materialien,  die durch geringes Gewicht, Lichtreflektion und Flexibilität, skulpturale Effekte erlauben, die mit anderen Materialien kaum möglich sind.
Die schwebenden Objekte sind ein sprechendes Beispiel.


Alufolienskulptur Ikarus Ikarus  Spannweite 180 cm  1990

Rein intuitiv schuf ich in schamanischem Stil diese Tierskulpturen. Es waren nie Abbildungen von irgendwelchen Vorlagen, vielmehr ein Versuch die Präsenz von Tieren in meine Welt zu rufen. Dabei kam die Gestalt aus meinem Inneren, eine Annäherung. Natürlich studierte ich von klein auf wissenschaftliche Bücher über Tiere. Aber dieser Teil meines Lebens war völlig getrennt von dem was ich in dieser anderen Welt tat. Alles was ich wusste, musste erst durch meine Seele,
um diese magische Wirklichkeit zu erreichen. Später war es mir mehr und mehr möglich, diese Welten zu verschmelzen. Ganz ist es mir bis heute nicht gelungen. Für mich musste es sich wirklich anfühlen und zum Glück hielt meine Fähigkeit, immer Schritt mit meiner Vorstellung.
Das Verschwinden von Tierarten tat mir schon immer weh. In meiner Arbeit konnte ich alle, die gefährdet oder verschwunden waren erschaffen und ihre Anzahl vergrößern.Die Flexibilität dieses Materials erlaubt eine Bewegungsvielfalt die allen modernen Plastikfiguren weit überlegen ist. So war das Auftauchen von den ersten Massenprodukten in meiner Umgebung, keine Gefahr für mein frühes Schaffen.

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